♥Shootings♥

Sonntag, 18. März 2012

Ja, auch ich bin....

Es ist als würde man sie zu einer Prüfung schicken. Ihr Herz pulsiert und ihre Finger sind feucht und kalt. 
Unter ihren Füßen gibt der Boden knaxende Geräusche von sich. Susen blickt nach unten. Auf den Dielen waren die Spuren der Zeit zu sehen. Der einst dunkelbraune Untergrund war nun von tiefen Kratzern übersähtund an manchen stellen hellbraun verfärbt. Sie stellt sich vor, wie die Männer die Irren in ihren weißen Kitteln durch den Flur schleiften um sie in die Zellen zu stecken. Dadurch müssen die Kratzer entstanden sein, durch die Nägel der armen Irren, die ihre Finger ins Holz gegraben und um Hilfe und Gnade winselnd von den Männern über den Boden gezogen wurden. 
Sie schreitet weiter den langen Flur entlang. 
Am Ende konnte sie es schon sehen- DAS Zimmer. 
Gleich würde sie die Tür öffnen.
Schon allein bei diesem Gedanken wurden ihre Beine wie Pudding.
Nur noch ein paar Schritte. 
Wieder sieht sie auf den Boden... 
'Tiefe Kratzer...Arme Irre...Männer in Weiss...' 
Wild toben die Gedanken durch ihren Kopf.

Dann war es so weit. Langsam bewegt sie ihre nasse Hand zur goldenen Türklinke.
Dort verweilt sie lange. Doch dann endlich tut sie es. Langsam drückt Susen die Klinke nach unten- im gleichen Moment bereut sie es aber wieder. Nun ist es zu spät.
Ihr Herz fühlt sich an als würde es aus der Brust springen...

Dann steht sie da, allein in der Tür.

Sie blickt in den kalten dunklen Raum- die Menschen die sich bereits in ihm befinden sehen sie verwundert, und einige sehr zornig an.
Sie räuspert sich.
"Hallo... Ich bin.." würgt sie mit zittriger Stimme heraus.

Doch schon gleich wird sie unterbrochen. 
"Ja, wir wissen schon. Setz dich zu uns!" befiehlt eine Frau mittleren Alters.

Langsam geht Susen über den Boden. Wieder sieht sie nach unten- keine Kratzer.
 Nun ist sie ein wenig beruhigt, ein neuer Boden- oder nur frisch gestrichen?!

Sie setzt sich. 
Die Frau wartet, schaut dann direkt zu ihr und fragt sie "Möchtest du uns nicht von dir erzählen?"

Ahnungslos blickt Susen in die Runde.

"Hallo... Ich bin Susen... und ich bin Flexitarier..."

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Wie, ihr wisst nicht was ein Flexitarier ist?

Zugegeben, ich wusste es auch nicht.

Meine Mitbewohnerin hat mir davon erzählt (sie ist Vegetarier). Zuerst habe ich mir vorgestellt, das es eine Böse Art vom Vegetarier ist. Keine Ahnung :D

Und dann habe ich es einfach gegoogelt...

Das kam dann dabei raus:

Die Flexitarier

Sie sind gegen Massentierhaltung, möchten die Umwelt schützen oder ihre Gesundheit verbessern - auf Fleisch ganz verzichten wollen Flexitarier aber nicht. Dafür achten die "Teilzeit-Vegetarier" darauf, was auf dem Teller landet. Statt industriellem Billigfleisch landet etwa teures Bio-Steak in der Pfanne. Ein Befürworter der maßvollen, flexiblen Haltung ist der US-Schriftsteller Jonathan Safran Foer ("Tiere essen"). Kritiker werfen Flexitariern indes vor, damit nur ihr Gewissen zu beruhigen. Andere sehen im Flexitarismus einen Trick der Industrie, um vom konsequenten Fleischverzicht abzuhalten. Laut einer Forsa-Studie gibt es hierzulande 42 Millionen Flexitarier.


Nun gut.. jetzt ist es öffentlich.. 

JA AUCH ICH BIN FLEXITARIER!

Gott sei dank nix schlimmes.. *puh* Glück gehabt :D

Seid ihr auch Flexitarier? :D


Liebe Grüße 

Anne ♥

1 Kommentar:

  1. Ich würd mal sagen ich schaff es schon zu 60-70% Sollte allerdings noch mehr darauf achten...

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